


dreitageswanderung über die greina ins tessin. steinböcke en masse. traumhaft schön.



dreitageswanderung über die greina ins tessin. steinböcke en masse. traumhaft schön.
drei tage bergfrühling stehen uns bevor. ein komisches gefühl, so aus dem üppigen frühsommer heraus wieder an schnee und kälte zu denken.



mit gogos hilfe die beiden trübeli und die jostabeere eingepackt. den vögeln überlassen wir den chriesibaum.

rechtzeitig zu johanni habe ich heute den diesjährigen nocino angesetzt. gegenüber dem letzten jahr habe ich nur noch die hälfte der gewürznelken (5 stück) verwendet, dafür einige macis dazugegeben. beim zimt (3 stangen), bei den zitronenschalen (ebenfalls 3 stück) und bei den grünen nüssen (rund 600 gramm) habe ich nichts geändert. grappa habe ich 2 liter hinzugefügt, dieses mal die hausmarke von martel. jetzt heisst es 40 tage lang schütteln und warten, bis dann anfang august das abseihen und aufzuckern kommt.
draussen schiffts jetzt schon seit tagen, mit temperaturen um oder unter 10 grad. womit haben wir das verdient? wenigstens habe ich kein schlechtes gewissen, wenn ich mich zuhause einigle und mich aufs ‘home improvement’ konzentriere. habe heute die bodenausgleichsmasse aufgetragen. ‘fliesst & fertig’ fliesst tatsächlich so wie auf den schönen bildli von lugato.
angeblich sommeranfang. muss sich um einen irrtum handeln. museumsbesuch in gogos heimat. dann kaffee und kuchen an der rue bouleau.
grüne nüsse geerntet und das 15-tägige wässerungsprozedere gestartet. die zubereitung wird gut drei wochen dauern, wobei jeden tag mindestens eine aktivität erforderlich ist. ob meine schwarzen nüsse so gut werden wie die von nachbar f?



ein strahlender sommertag. am nachmittag ein angekündigter stromunterbruch. zwei gute gründe um die wanderschuhe anzuschnallen und eine gratwanderung zu unternehmen.
für mein neues werkprojekt habe ich heute je einen sack ‘beste basis’ und ‘fliesst & fertig’ erstanden. reine poesie für die werkstatt!
heute wars wieder einmal soweit. unser alpnachbar hat seinen gülletank geleert. nicht so schlimm diesmal. die gülle ist offenbar recht verdünnt und über nacht solls ja ziemlich niederschlag geben. die räucherstäbli bleiben diesmal in der schublade.
in der stadt zwei liter guten grappa gekauft. bald gehts den grünen nüssen an den kragen.

jetzt sind die holunderblüten schön offen und duften herrlich. zeit zum sirup ansetzen. der letztjährige ist praktisch alle. rezept siehe hier.
schon vor ein paar wochen ist mir aufgefallen, dass der alte nussbaum dieses jahr viel weniger laub hat als üblich. ob weniger oder nur kleinere blätter, kann ich nicht ausmachen. nun hat der junifall eingesetzt und der nussbaum scheint mehr nüsse als sonst abzustossen. macht eigentlich sinn.
heute war ich im erdbeerfeld und habe ein grosses sieb voll erdbeeren geerntet. wie immer viel mehr als ich selber bewältigen kann und wie immer ist gogo ein unberechenbarer mitesser. also habe ich einen teil in schnaps (nicht kirsch sondern marc, weils die grösste flasche war) eingelegt und confiture de vieux garçons hergestellt.
schöner sonntagswatschel mit besuch im botanischen garten, inklusive weidenausstellung.
gogo hat heute entdeckt, dass die neue traubenkirsche hinter dem bänkli von rehen stark angeknabbert wurde. das erste mal, dass wir im frühsommer frassspuren sehen. sonst nur im winter. sollen wir nun das ganze jahr über alle sträucher schützen? womit, mit gittern, mit treffon? alles noch offen. vielleicht am besten, wir machen gar nichts.