küchengarten mit umschwung

Freitag, 30. Oktober 2009

boskoop III

Gespeichert unter: ernte, gewusst wie — bele @ 22:45

bei schönem, milden herbstwetter hab ich mich heute einmal mehr der boskoop angenommen, hoffentlich vermutlich das letzte mal für ein weilchen. der baum lieferte dieses jahr rund 330 kg obst (etwa 11 harasse à 30 kg). verglichen mit letztem jahr ein quantensprung.

wenn nur diese ausgeprägte alternanz beim boskoop nicht wäre. ich muss mich mal etwas schlau machen, was sich mit vertretbarem aufwand dagegen unternehmen lässt.

Sonntag, 13. September 2009

pflaumenwickler

Gespeichert unter: gewusst wie — bele @ 18:52

die würmchen in den zwetschgen haben nun auch einen namen. es handelt sich um pflaumenwicklerraupen.

informationen:

Montag, 11. Mai 2009

kopfweiden

Gespeichert unter: gewusst wie — bele @ 0:00

pflanzung und pflege:

Dienstag, 28. April 2009

schrotschusskrankheit

Gespeichert unter: gewusst wie — bele @ 23:59

Freitag, 8. August 2008

hexenringe

Gespeichert unter: gewusst wie, umschwung — bele @ 23:05

der hexenring unter dem nussbaum ist nochmals gewachsen. eine bekämpfung ist offenbar nicht so leicht aber auch nicht unbedingt nötig. gut so.

Montag, 26. Mai 2008

zeigerpflanzen

Gespeichert unter: gewusst wie — bele @ 23:35
  • stickstoff: ackerkratzdistel, grosse brennnessel, brombeere, gewöhnlicher löwenzahn, wiesen-sauerampfer, schwarzer holunder, weitere
  • stickstoffarmer boden: mauerpfeffer, wilde möhre, hundskamille
  • saurer boden: honiggras, hundskamille, kleiner sauerampfer, ackerminze, blaubeere
  • alkalischer boden: luzerne, leinkraut, huflattich, ackersenf, vogelmiere, ackerstiefmütterchen
  • kalkhaltiger Boden: hahnenfuss, kuhschelle, acker-rittersporn
  • feuchter boden: ampfer, kohldistel, wiesenschaumkraut, trollblume
  • staunässe: acker-schachtelhalm, mädesüss, ackerminze, huflattich
  • sandboden: vogelmiere, königskerze
  • verdichteter boden: breitwegerich, kriechender hahnenfuss, gemeine quecke, gänsefingerkraut

quelle: v.a. wikipedia

zeigerwerte für einzelne pflanzen: floraweb.de (unter lebensraum & ökologie)

Sonntag, 25. Mai 2008

gespinstmotten

Gespeichert unter: gewusst wie — bele @ 20:45

seit gestern sind sie wieder unterwegs und bilden ihre gespinste auf dem schneeball und einem der pfaffenhütchen in der einfahrt.

informationen:

      biologische abwehrmassnahmen: abklopfen, gespinste herausschneiden, mit dem gartenschlauch abspritzen.

      Freitag, 23. Mai 2008

      kompost

      Gespeichert unter: gewusst wie, umschwung — bele @ 20:23

      heute habe ich endlich einmal den kompost umgegraben. die rotte war nicht gut, der kompostbehälter stand viel zu trocken. dennoch konnte ich fast 2 säcke feinen, angenehm erdig duftenden kompost ernten (wohl eher frischkompost und nicht fertig- bzw. reifkompost). mir ist noch ein rätsel, wie ich die vielen ameisen und asseln aus dem kompost kriege bevor ich die säcke im stall einlagern kann.

      nachtrag 1: zur lagerung, habs nun nachgelesen -> kompost in luftdurchlässige säcke verpacken oder – um nährstoffverluste durch ausschwemmung bei regen zu vermeiden – mit plastik oder vlies abdecken.

      nachtrag 2: die vielen ameisen scheinen darauf hinzuweisen, dass der kompost zu trocken ist. bei ausreichender feuchte sollten weniger ameisen auftreten.

      informationen:

      Donnerstag, 1. Mai 2008

      schmierseife

      Gespeichert unter: gewusst wie — bele @ 0:00

      schmierseifenlösung:

      • 150-300 g schmierseife
      • 10 lt wasser

      schmierseife in heissem wasser auflösen. verwenden als mittel gegen blattläuse.

      Dienstag, 29. April 2008

      kressetest

      Gespeichert unter: gewusst wie — bele @ 0:00

      ist unsicher, ob der kompost schon reif ist, hilft der kressetest weiter:

      • beim offenen kressetest in blumentöpfen dauert der test 7 tage
      • beim geschlossenen kressetest in gläsern dauert der test 3 bis 7 tage

      quelle: kompostberatung.ch

      Sonntag, 27. April 2008

      blattläuse

      Gespeichert unter: gewusst wie, tiere — bele @ 19:00

      bekämpfung von blattläusen:

      • nützlinge wie marienkäfer, schlupfwespe, schwebe- und florfliege, ohrwurm fördern
      • ameisen vergraulen
      • läuse mit gesteinsmehl, algenkalk oder asche bestäuben
      • läuse mit schmierseifenlösung bespritzen
      • läuse mit scharfem wasserstrahl abspritzen
      • läuse mit den fingern zerquetschen

      wird eine pflanze von blattäusen heimgesucht, heisst es vor allem ihre abwehrkräfte zu stärken. besondere aufmerksamkeit gilt dem boden. gut tut regelmässiges hacken, mulchen und begiessen mit kräutermitteln.

      Freitag, 25. April 2008

      biologische kampfstoffe

      Gespeichert unter: gewusst wie — bele @ 22:01

      kräutermittel

      • kaltwasserauszug (schädlings- und krankheitsabwehr)
        stark zerkleinerte pflanzenteile mit kaltem wasser übergiessen, so dass sie gut bedeckt sind. maximal 24 stunden ziehen lassen, absieben. verdünnen zwischen 1:5 und 1:10.
      • tee (schädlings- und krankheitsabwehr)
        1 handvoll frische oder 1 el getrocknete, zerkleinerte pflanzenteile mit 1 lt kochendem wasser übergiessen. 10 bis 20 minuten ziehen lassen, absieben. unverdünnt verwenden (wermuttee 1:3 bis 1:5 verdünnen).
      • brühe (schädlings- und krankheitsabwehr)
        wie kaltwasserauszug, aber vor dem absieben knapp 30 minuten auskochen. unverdünnt verwenden.
      • jauche (stärkung und düngung der pflanze)
        stark zerkleinerte frische oder getrocknete pflanzenteile mit kaltem wasser übergiessen, so dass sie gut bedeckt sind. luftdurchlässig abdecken. häufig umrühren, um sauerstoff zuzuführen. zur bindung von gerüchen etwas kompost oder steinmehl beimischen. je nach temperatur muss die jauche 10 bis 20 tage ziehen. gebrauchsfertig ist sie, wenn sie dunkel geworden ist und nicht mehr schäumt.
        verdünnung der jauche:

        • zur wurzeldüngung starkzehrender pflanzen 10- bis 20-fach. anwendung 1x wöchentlich direkt in den feuchten wurzelraum (nicht auf die blätter)
        • zur blattdüngung: 50-fach

      geeignete pflanzen

      • ackerschachtelhalm: reich an kieselsäure (stärkung der zellwände).
        als tee oder brühe 1:5 verdünnt abwehrend gegen blattläuse, spinnmilben, pilzkrankheiten.
        als tee oder brühe unverdünnt vorbeugend im frühling auf den ganzen gartenboden.
      • brennnessel: reich an stickstoff, fördert das bodenleben.
        jauche zur pflanzenstärkung.
        kaltwasserauszug abwehrend gegen blattläuse.
      • beinwell: reich an kalium
      • wermut

      quelle: vor allem bioterra, biologischer gartenbau

      Donnerstag, 24. April 2008

      triturus alpestris versus rana temporaria

      Gespeichert unter: gewusst wie, tiere — bele @ 0:04

      auch diesen frühling haben die bergmolche wieder haushoch über die grasfrösche gesiegt und deren ganzen nachwuchs bzw. alle eier aus den laichballen aufgefressen. bei meinem kontrollgang letzten sonntag habe ich überhaupt keinen froschlaich mehr gesehen. nur noch krötenlaichschnüre und unzählige bergmolche. karch empfiehlt, nicht regulierend einzugreifen und der natur ihren lauf zu lassen.

      artikel karch ‘zu viele molche im gartenweiher?’

      Samstag, 19. April 2008

      saisonstart

      Gespeichert unter: gewusst wie, umschwung — bele @ 22:44

      am samstag war saisoneröffnung in doppelter hinsicht: gogo mähte das erste mal den rasen und am abend weihten wir den grill ein, natürlich mit einer olma-bratwurst. hoffentlich kein schlechtes omen, dass gogo dann am nächsten tag mit hexenschuss oder ischias unpässlich war. mein therapievorschlag stiess bisher auf taube ohren: ein chilipflaster. ich habs selber noch nicht ausprobiert. schlimmer brennen als sternpflaster oder perskindol dolo wird es wohl kaum, capsaicin hat es ja überall drin.

      Samstag, 12. April 2008

      alle jahre wieder im frühling ruft das springkraut

      Gespeichert unter: gewusst wie, umschwung — gogo @ 18:55

      ja, ja: kaum ist der schnee weg und die temperatur so, dass die pflanzen wachsen, beginnt auch die saison des drüsigen springkrauts. um nicht ganz von diesem neophyten überrannt zu werden, fangen wir auch jetzt schon mit der bekämpfung an. wenigstens sind die keimblätter leicht zu erkennen, so dass die jungpflanzen relativ einfach gefunden und entfernt werden können. später im jahr wird’s dann schon aufwändiger.

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